Sparring, Boxing, Winning

In the last year I have reflected heavily on my photography (some of the reflecting I found so delightful that I shared it here on my blog). There were two main takeaways from all that glucose-sucking brain activity. Number one, my process of taking pictures is too anti-social, in that it basically is too lonely, i.e. I go out alone and shoot rather silent animals or cityscapes. Number two, my interests in photography changed to portraits and so I had to overcome my imaginary shyness and go out and ask people to make nice pictures of them. The results of both sessions are already on the blog, but the most challenging one came last week and has to with (the observant reader of the headline will have arrived at the conclusion already): boxing! (Yes!)

The gym I go to has a focus on mixed martial arts and boxing, so I went to a group of aspiring Balboas to ask whether anyone was kind enough to have me photograph them after a training session, and as good things happen to good people (tell me about it) two actually said yes and… on the day we arranged to meet, they totally forgot about it and did not come. Bummer.

So the owner of the gym stepped up and generously offered himself and some friends to step in, so I could take the images that day. But the odds for good jpegs were raised as he was really about to have a sparring session in the ring and not a leisurely after-training session. So I set up my two flashlights, one bare and one with a softbox, set my camera to f11 and a low iso and got behind the ropes, dashing around madly to avoid being hit by a tall guy being hammered into my corner.

It was good fun, I took around 350 images, many out of focus, some in pitch black darkness as the speedlights could not reload quickly enough between the clicks of the shutter and a good number were really great.

So here they are, the result of my own sparring with creativity and technology, in glorious black and white. Thanks to you guys for letting me shoot you and

Enjoy!

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Portrait session

Recently I had a portrait session with my friend Sascha at my place. I do not have a studio, but a living room with plenty of space for a portrait shoot.

This year I bought all that’s needed for my prosumer needs, two Yongnuo flashlights, an octobox, an umbrella for soft light, a reflector and some other small light modifiers, all in all an investment of under €300, not bad considering that it takes up very little space, works just fine and is a lot of fun to work with. We cleared a wall, set everything up and used my OMD EM1 and Olympus‘ very own and fine prime lenses, the 45mm 1,7 and the 50mm 1,8 – both lenses are super sharp and a joy to work with since they are light and small.

As we’re no models (neither by looks nor desire) we used a book for male photo shoots in order to get some ideas. Actually, we quite shamelessly ripped the images off. But that’s just the way it is. So here are the images, thanks to Sascha at www.senicer.de for taking the images of yours truly.

Enjoy

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The beauty in the cage – Gedanken zur Tierfotografie

Zootiere stellen für viele Hobbyfotografen ein spannendes Betätigungsfeld dar. Im Zoo kann man eine Vielzahl an Tieren bestaunen, ihre Interaktionen beobachten oder einfach ihre Schönheit bewundern. Als Fotograf kann man in einem einigermaßen geschützten Raum Kameraeinstellungen ausprobieren und sich an der an sich nicht leichten Tierfotografieren üben, da die Gehege sich nicht ändern und die meisten Tiere ihre Routen und Orte in den Gehegen haben, so dass man über die Wiederholung ausprobieren kann, wo man sich ideal positioniert, um die besten Fotos zu bekommen.Die Fotos, die auf diese Art und Weise entstehen, sind vielfältiger Natur. Es können vornehmlich Portraits sein, oder Bilder, die Spiel, Fütterung, Interaktion darstellen. Dabei variiert die Komposition und gibt über das Framing unterschiedlich viel Gehege in das Bild. Meine Portraits blenden das Gehege, die Zäune und selbst die verräterische und selten lebensraumnahe Natur weitgehend aus.Neben der darstellerischen Leistung hat die Zoofotografie auch unterschiedliche Funktionen für die Fotografen. Es mag hierbei um das kulturell oder gar genetisch verankerte Gefühl von Schönheit oder Niedlichkeit gehen, welches im Zentrum der Intention des Fotografen liegt. Es mag um die Imitation bestimmten fast archetypisch verankerten Tierbildern gehen: der stolze Löwe, das lustige Erdmännchen, die schöne Giraffe, der kluge Affe. Möglicherweise sollen die Fotos im Wettbewerb mit anderen Fotografen mehr Schärfe, mehr Auflösung oder anderes haben. Vielleicht sollen sie den Kern des Tieres für den Betrachtenden offenlegen. Meine Portraits sind von der Intention getragen, die Würde der Tiere, ihren eigenen Blick einzufangen, den Betrachter zum Füllen der Lücke einzuladen.Insbesondere aber die Würde der Tiere bleibt in diesem Prozess zweifelhaft. Welche Würde hat ein Tier? Einfacher zu beantworten ist vielleicht die Frage nach den Rechten. Tiere sollten das Recht haben, eben wie der Mensch, in Freiheit zu leben. Dieses Recht wird ihnen im Zoo genommen. Entweder sie werden in Gefangenschaft verbracht oder sie werden dort geboren. Tiere sollten das Recht haben, ihren Lebensraum zu nutzen, wie es ihrer Natur oder gar ihren Absichten entspricht. Auch dies wird durch die Architektur der Zoos und der ständigen Eingriffe der Menschen verhindert. Die Beschneidung der Rechte der Tiere betrifft jeden ihrer Lebensbereiche: welches Futter nehmen sie zu sich? Wann tun sie dies? Ist es ihnen möglich, einen Partner frei zu wählen, wie in der Natur? Ist es ihnen möglich, den Zoobesuchern auszuweichen? Werden ihre Gruppenstrukturen und ihr Bewegungsverhalten respektiert? Diese Fragen werden in unterschiedlichem Maße in den verschiedenen Zoos mit einer Variante des ‚Nein‘ beantwortet.Die Tiere haben dort für den Besucher und Zoofotografen die Funktion, den Zweck, auffindbar und ansehnlich zu sein. Sie repräsentieren die Leistung des Menschen, sich die belebte Natur unterzuordnen und eine alternative Natur zu konstruieren.Es ist möglich, Zoos als Verbrechen gegen die Rechte der Tiere zu sehen. Natürlich wird gerungen, die geltenden Tierschutzgesetze einzuhalten, so dass ein Verbrechen im juristischen Sinne hier eine zu ahnende Ausnahme darstellen dürfte. Moderne Zoos versuchen mit viel Aufwand, alte Gehege zu modernisieren und die Bedürfnisse zwischen Mensch und Tier auszugleichen.Gleichzeitig übernehmen Zoos eine aus ihrer Sicht wichtige Aufgabe in der Erhaltung des Artenschutzes und des Genpools von stark gefährdeten Arten. Hier kann man argumentieren, dass diese Aufgabe eventuell besser in der Hand von staatlich geförderten Institutionen liegen sollte, weil sie ein Zweck an sich ist. Ein Zweck, der keine Besucher benötigt. Eine andere Intention von Zoos ist es, Menschen, die keine Möglichkeit haben, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen, die Möglichkeit zu geben, eine Bindung zu den Tieren und einen Willen zum Schutz der Tiere zu erlangen.Darüber hinaus ist es auch naiv anzunehmen, es gäbe noch viele echte natürliche Lebensräume für wilde Tiere, vor allem für die, die in Zoos als besonders ansprechend angesehen werden, also Löwen, Tiger, Elefanten, Leoparden, Eisbären und andere mehr. Selbst die Nationalparks Afrikas können als Superzoos betrachtet werden, in denen zwar nicht gefüttert wird, aber in denen auch mehr und mehr Fototouristen ihre Spuren hinterlassen.In letzter Konsequenz bleiben Zoos aufgrund ihrer Natur problematisch. Die Tiere sind unfrei und der Mensch stellt oft einen störenden Einfluss auf ihre Natur dar. Hierbei konstruiert die Bilderflut der Zoofotografen eine parallele Welt, die aus spielenden Tierbabys, genüsslich schlafenden Löwen und mächtigen Gorillas besteht. Die Situationen der Tiere werden in die Konstruktion oft nicht einbezogen oder in der Nachbearbeitung verändert, entfernt oder entschärft. Zäune verschwinden entweder im Beschnitt oder über das Einfügen von Blattwerk aus anderer Stelle. Schilder werden überstempelt und alles Störende fällt der Bearbeitungsmacht der digitalen Werkzeuge zum Opfer. Die Zoos selber verstärken diesen Trend über Regelwerke, die die Abbildung von Gehegen als solche oder Zäunen, Seilen und Absperrungen verbieten. Es entsteht eine Welt, die stark von der rechtlichen und politischen Situation der Tiere abweicht. Eine Traumwelt.Meine Portraits sind sicherlich mit allen Konsequenzen ein Teil dieser Traumwelt.

Up North!

Some weeks ago I went on holiday at the northern coast of Germany, more precisely, Sankt Peter-Ording. It’s a nice small village at the Watten-Sea, so there are nice museums, parks and informative exhibitions around that are connected in one way or the other to that national park.

I did not have any special photographic agenda there, but I took some shots at the Wattforum Tönning, the animal park St. Peter and the Westerhever Lighthouse. So this is an assortment but hopefully there is something in there for you to …

enjoy!

Some more animal park!

Here is an assortment of animal park pictures that haven’t yet found a place elsewhere. You get some some structures and sculptures at the end and some more animals that haven’t been featured before.

Enjoy!

Making a portrait session

Some weeks ago I did my first portrait-shoot for a colleague and friend of mine who also happens to be a certified tenor. The images are for his sed-cards, so I aimed for a high degree of professionalism in the process. We booked our assembly hall so we had enough space and power to shoot and set up a basic lighting with white and dark backgrounds as you can see in the images below.

I used my Walimex 150W Studiolight with a shoot-through umbrella, a basic reflector (white and black for both situations) and two Yongnuo 560II speedlights with their wireless controller for the shoot. The lighting setup can also be seen in the image. The goal was to go for a dramatic, yet classy, lighting mood.

For best results I used my Olympus 45mm 1.8 (equals a 90mm f3.6 full-frame lens), which I stopped down to around f5.6 (=f11) to get more depth of field.

 

Once we had set up, we had a fun shoot as Nils is a joy to work with, knows his poses and generally had fun in the process. All in all, we created three moods: classic one-light on white, the same on black with a kick-light or a reflector and some portraits only with the studio lights for a very dramatic mood. We closed the session with a prop, as we happened to have a Steinway Piano standing around(!)

In hindsight I would have wanted to experiment with a couple of more lighting-moods, as my material would have allowed for some more variations, but it all went smoothly anyway. My whole lighting kit costs around €350, which is not a lot considering the range of possibilities you have with that.

 

Enjoy the results!

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The tropics

Well, not the real ones, of course, but those at Hagenbeck’s zoo, anyway.Here’s a nice selection of shots inside the catacombs of the aquarium and the tropical area. The difficulty here is really to get sharp shots – any sharp shots, as it’s quite dark in the building. Another complication has to do with the thick sheets of special glass that protect the water tanks. They introduce layers of refraction, smudge and take away yet more light. So if you go inside the tropical aquarium be shure to boost your iso number quite high and be prepared to labour for each image, both in making it and in post-production. I wonder how much better the situation would be if I had a full-frame camera….

People and Stories

Travelling through a foreign country is nice, even if it’s only for the scenery. The most important aspect of going abroad is to meet new people, though, people with their different stories, backgrounds, wishes and goals. It is those encounters that shape my view of a country and make the journey worthwhile. Here you will find some people from a school in Tanzania that I work with in a partnership. That remote village in Tanzania is well-connected, though, because of the huge amount of work done by the Lutheran Church and partnerships in Germany. Asking the students about their dreams and wishes, you learn that they are all yearning for playing their part in society: doctors, lawyers, policemen, teachers.

Along the way you meet the guest-house owners, volunteers and the wonderful chefs. Great people from all over the world.

In other parts you find street-vendors, young and old, doing business, but their wishes and dreams? I do not know yet, though I have some ideas. In the lodges you and the driver can find some rest and the owners will fascinate you with their heritage between Europe and Africa, a rich and uneasy past, at times.

I cannot tell all the stories here, but maybe the faces spark your imagination.

Stay safe.

School partnership with a Tanzanian Secondary School

This blog post is different from others in that it explicitly promotes the school partnership between Blankenese, Germany and Lupila, Tansania. The images hopefully give some impressions of our partnership and maybe if you have either time or money (or both), you might consider volunteering, be it at church, at school or by donating to one of the more respectable agencies.
Our school partnership has a long tradition. Having started in 1990 I have participated only in the last six years but I already feel like I am part of a community. This year I was there on my fourth trip which was all about finding a new direction of how our two schools should work together. In the process, though, we could witness how donation money was well-spent on an assembly- and dining-hall and how large NGOs like UNIDO help less-developed regions gain a lot of independence by building a large hydroelectric power-plant. Some of these efforts and successes came about by church and school partnerships, but mainly by the villagers of Lupila, who are characterized by determined teachers, pastors, accountants and a populace which supports ideas and projects with a lot of volunteer work.