Hagenbeck Collection

In order to lighten up the bleak wintertime, here is a collection of images from Hagenbeck that is practically bursting with colour. Most of them are from the end of last year, but some are from last weekend. I haven’t been very regularly to Hagenbeck lately as I have been trying to answer questions for myself that I wrote about extensively on this blog.

Still last week I just had to get out of my apartment, so I enjoyed this slightly guilty pleasure at the zoo. As it was a sunny winter’s day, the zoo was packed with people, which was a bit too busy for my liking. Still, this is a nice collection, I think and the pictures might even lighten the mood on a dreary day.

As always, enjoy!

All images used with kind permission by Tierpark Hagenbeck.

The beauty in the cage – Gedanken zur Tierfotografie

Zootiere stellen für viele Hobbyfotografen ein spannendes Betätigungsfeld dar. Im Zoo kann man eine Vielzahl an Tieren bestaunen, ihre Interaktionen beobachten oder einfach ihre Schönheit bewundern. Als Fotograf kann man in einem einigermaßen geschützten Raum Kameraeinstellungen ausprobieren und sich an der an sich nicht leichten Tierfotografieren üben, da die Gehege sich nicht ändern und die meisten Tiere ihre Routen und Orte in den Gehegen haben, so dass man über die Wiederholung ausprobieren kann, wo man sich ideal positioniert, um die besten Fotos zu bekommen.Die Fotos, die auf diese Art und Weise entstehen, sind vielfältiger Natur. Es können vornehmlich Portraits sein, oder Bilder, die Spiel, Fütterung, Interaktion darstellen. Dabei variiert die Komposition und gibt über das Framing unterschiedlich viel Gehege in das Bild. Meine Portraits blenden das Gehege, die Zäune und selbst die verräterische und selten lebensraumnahe Natur weitgehend aus.Neben der darstellerischen Leistung hat die Zoofotografie auch unterschiedliche Funktionen für die Fotografen. Es mag hierbei um das kulturell oder gar genetisch verankerte Gefühl von Schönheit oder Niedlichkeit gehen, welches im Zentrum der Intention des Fotografen liegt. Es mag um die Imitation bestimmten fast archetypisch verankerten Tierbildern gehen: der stolze Löwe, das lustige Erdmännchen, die schöne Giraffe, der kluge Affe. Möglicherweise sollen die Fotos im Wettbewerb mit anderen Fotografen mehr Schärfe, mehr Auflösung oder anderes haben. Vielleicht sollen sie den Kern des Tieres für den Betrachtenden offenlegen. Meine Portraits sind von der Intention getragen, die Würde der Tiere, ihren eigenen Blick einzufangen, den Betrachter zum Füllen der Lücke einzuladen.Insbesondere aber die Würde der Tiere bleibt in diesem Prozess zweifelhaft. Welche Würde hat ein Tier? Einfacher zu beantworten ist vielleicht die Frage nach den Rechten. Tiere sollten das Recht haben, eben wie der Mensch, in Freiheit zu leben. Dieses Recht wird ihnen im Zoo genommen. Entweder sie werden in Gefangenschaft verbracht oder sie werden dort geboren. Tiere sollten das Recht haben, ihren Lebensraum zu nutzen, wie es ihrer Natur oder gar ihren Absichten entspricht. Auch dies wird durch die Architektur der Zoos und der ständigen Eingriffe der Menschen verhindert. Die Beschneidung der Rechte der Tiere betrifft jeden ihrer Lebensbereiche: welches Futter nehmen sie zu sich? Wann tun sie dies? Ist es ihnen möglich, einen Partner frei zu wählen, wie in der Natur? Ist es ihnen möglich, den Zoobesuchern auszuweichen? Werden ihre Gruppenstrukturen und ihr Bewegungsverhalten respektiert? Diese Fragen werden in unterschiedlichem Maße in den verschiedenen Zoos mit einer Variante des ‚Nein‘ beantwortet.Die Tiere haben dort für den Besucher und Zoofotografen die Funktion, den Zweck, auffindbar und ansehnlich zu sein. Sie repräsentieren die Leistung des Menschen, sich die belebte Natur unterzuordnen und eine alternative Natur zu konstruieren.Es ist möglich, Zoos als Verbrechen gegen die Rechte der Tiere zu sehen. Natürlich wird gerungen, die geltenden Tierschutzgesetze einzuhalten, so dass ein Verbrechen im juristischen Sinne hier eine zu ahnende Ausnahme darstellen dürfte. Moderne Zoos versuchen mit viel Aufwand, alte Gehege zu modernisieren und die Bedürfnisse zwischen Mensch und Tier auszugleichen.Gleichzeitig übernehmen Zoos eine aus ihrer Sicht wichtige Aufgabe in der Erhaltung des Artenschutzes und des Genpools von stark gefährdeten Arten. Hier kann man argumentieren, dass diese Aufgabe eventuell besser in der Hand von staatlich geförderten Institutionen liegen sollte, weil sie ein Zweck an sich ist. Ein Zweck, der keine Besucher benötigt. Eine andere Intention von Zoos ist es, Menschen, die keine Möglichkeit haben, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen, die Möglichkeit zu geben, eine Bindung zu den Tieren und einen Willen zum Schutz der Tiere zu erlangen.Darüber hinaus ist es auch naiv anzunehmen, es gäbe noch viele echte natürliche Lebensräume für wilde Tiere, vor allem für die, die in Zoos als besonders ansprechend angesehen werden, also Löwen, Tiger, Elefanten, Leoparden, Eisbären und andere mehr. Selbst die Nationalparks Afrikas können als Superzoos betrachtet werden, in denen zwar nicht gefüttert wird, aber in denen auch mehr und mehr Fototouristen ihre Spuren hinterlassen.In letzter Konsequenz bleiben Zoos aufgrund ihrer Natur problematisch. Die Tiere sind unfrei und der Mensch stellt oft einen störenden Einfluss auf ihre Natur dar. Hierbei konstruiert die Bilderflut der Zoofotografen eine parallele Welt, die aus spielenden Tierbabys, genüsslich schlafenden Löwen und mächtigen Gorillas besteht. Die Situationen der Tiere werden in die Konstruktion oft nicht einbezogen oder in der Nachbearbeitung verändert, entfernt oder entschärft. Zäune verschwinden entweder im Beschnitt oder über das Einfügen von Blattwerk aus anderer Stelle. Schilder werden überstempelt und alles Störende fällt der Bearbeitungsmacht der digitalen Werkzeuge zum Opfer. Die Zoos selber verstärken diesen Trend über Regelwerke, die die Abbildung von Gehegen als solche oder Zäunen, Seilen und Absperrungen verbieten. Es entsteht eine Welt, die stark von der rechtlichen und politischen Situation der Tiere abweicht. Eine Traumwelt.Meine Portraits sind sicherlich mit allen Konsequenzen ein Teil dieser Traumwelt.

Hagenbeck’s primates

I guess everyone likes primates, apes and monkeys, because they remind us of ourselves. At least that’s the main reason I like them. Hagenbeck is home to a range of primates from sakis to tamarins, from baboons to orang-utans. Especially the baboons are fascinating to me, because they are so lively, social, funny and frankly raw. Here are some good images from the last couple of visits. Enjoy.

Up North!

Some weeks ago I went on holiday at the northern coast of Germany, more precisely, Sankt Peter-Ording. It’s a nice small village at the Watten-Sea, so there are nice museums, parks and informative exhibitions around that are connected in one way or the other to that national park.

I did not have any special photographic agenda there, but I took some shots at the Wattforum Tönning, the animal park St. Peter and the Westerhever Lighthouse. So this is an assortment but hopefully there is something in there for you to …

enjoy!

Some more animal park!

Here is an assortment of animal park pictures that haven’t yet found a place elsewhere. You get some some structures and sculptures at the end and some more animals that haven’t been featured before.

Enjoy!

The tropics

Well, not the real ones, of course, but those at Hagenbeck’s zoo, anyway.Here’s a nice selection of shots inside the catacombs of the aquarium and the tropical area. The difficulty here is really to get sharp shots – any sharp shots, as it’s quite dark in the building. Another complication has to do with the thick sheets of special glass that protect the water tanks. They introduce layers of refraction, smudge and take away yet more light. So if you go inside the tropical aquarium be shure to boost your iso number quite high and be prepared to labour for each image, both in making it and in post-production. I wonder how much better the situation would be if I had a full-frame camera….

The animals of Hagenbeck

I’ve spent many weekends in the past year at »Tierpark Hagenbeck«, the privately funded zoo in Hamburg that looks back on six generations of family-ownership. The enormous costs of €41.000 a day(!) are exclusively covered by ticket-sales, donations or testaments (see their website for more information). The park is famous for its various panoramas, the skilfully laid out paths and of course its history and tradition. If you have the time, you should certainly pay it a visit.

As far as photography is concerned, the animal compounds have a high degree of naturalism to them, which is of course good for the animals, but it also allows for some stunning photographs that seem to show the animals in their natural habitats. In the following you see some of my best shots from the last 15 months, all with kind permission of Tierpark Hagenbeck. All shots here were taken in the park.

Mit freundlicher Genehmigung vom Tierpark Hagenbeck.

On Safari – Tandala Tented Camp

Going to Ruaha-National-Park is an adventure in itself. Shortly after Iringa you leave the tarmac and go on a rubble-road for 55 miles. Mean speed drops to a crawl of 15 mph max and the whole journey takes three to five hours, depending on the vehicle. Once you enter the camp, which is close to the gate of the park, bliss awaits.
Tandala tented camp is centered on two communal areas, one on poles with a thatched roof and luxurious South-African leather sofas and one under the open sky. The tents (after all, it’s called tented camp) each sit on a platform on stilts and are of the rough’n’lush kind. They keep all of the uncomfortableness of the rough nature outside and let fresh earthy air and beautiful sunlight inside. Massai watch over you day and night and the chef caters to almost all whims the European palate may come up with.
These amenities are complemented by an artificial waterhole which is frequented by elephants, kudos, impalas, baboons, warthogs, birds and sometimes even lions. The lodge belongs to Dionysia and Yanni, both coming out of families with a long history in Tansania. We’ve spent quite some time talking, laughing and exchanging ideas with each other. Their hospitality is enormous and they made me feel at home right away. Thank you for that!
From the camp you can enter the car either with your own jeep, a rental with a driver or by bus. I never managed to be in the park either in dusk or early dawn, so most animals are tucked away in the shadow of trees. That doesn’t lessen the experience (though the resulting photographs).

Rough Ruaha

The Ruaha National-Park is located in the western regions of Tansania on a highland plateau of roughly 900m. Since 2008 it has been the largest national-park in Tanzania. Surrounded by mountains it receives twelve hours of continuous sunlight during the dry season with temperatures rising to up to 35C. At night falling winds blow mightily across the plains. These pictures were mainly taken around noon when temperatures are at their hottest and most animals seek shelter under a tree. No one but tourists would go out at that time of day.